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        <title>Der Wassersalamander</title>
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Der Wassersalamander
  Poetisch behandelt von Laven S. 170 etc.
In der Nähe von Trier in einem Gebirgskessel sprudelt noch heute eine Quelle vortrefflichen Wassers, Heidenbrünnchen genannt. Nahe dabei befindet sich das sogenannte Balduinhäuschen, welches sich der</description>
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        <title>Der heilige Rock zu Trier</title>
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Der heilige Rock zu Trier
  S. Dielhelm, Antiquarius des Mainstroms etc. S. 640. 
  Paullinus, zeitkürzende Lust Th. III. S. 249 etc.
Im Dom zu Trier im Chore daselbst und zwar in einem gewissen Altar, der mit der Kirche gleichen Namen führt, soll seit dem Jahre 1196 der Rock des Herrn Christi verwahrt worden sein; damit er aber nicht möge gestohlen werden, hält man den Ort, wo er nunmehr liegt, ganz ge…</description>
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        <title>Der eingemauerte Mönch</title>
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Der eingemauerte Mönch
  Poetisch behandelt von Laven S. 127.
Noch am heutigen Tage zeigt man an dem Felsen des Augenscheins, welcher dem einstigen Kloster St. Marien bei Trier gegenüber liegt, ein weißes Kreuz, das an der hohen Felsenwand angemalt ist. Dort soll eines Nachts ein junger Mönch aus jenem Kloster, nachdem man ihn über die</description>
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        <title>Schatz und Spuk bei Wiesloch</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Schatz und Spuk bei Wiesloch

Nächst der Heilquelle bei Wiesloch stand vor Zeiten das Kloster Frauenweiler, von dem nur noch ein Kellergewölb übrig ist. Darin liegt viel Geld vergraben, welches schon als glühender Kohlenhaufen sich gezeigt hat. In manchen Nächten schweben auf dem Platze des Klosters Flämmchen umher, und zuweilen erscheinen dort am Mittag weiße Nonnen und ein schwarzer Hund mit goldenem Halsband, der aus dem Gewölbe kömmt …</description>
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        <title>Waghäusel&#039;s Ursprung - 3. Sage - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Waghäusel&#039;s Ursprung - 3. Sage

Einst hörte ein Schäfer, der am Lußhardwalde seine Heerde weidete, in demselben einen wunderschönen Gesang. Er ging ihm nach und kam an einen Sumpf, in dessen Mitte ein abgeköpfter Stamm und darauf ein schönes Muttergottesbild stand, welches so herrlich sang. Vergebens suchte er es mit seinem Stab zu erlangen; auf einmal rief das Bild ihm zu: »Wag es!« worauf er, ermuthigt, durch den Sumpf wadete und dassel…</description>
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        <title>Waghäusel&#039;s Ursprung - 2. Sage - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Waghäusel&#039;s Ursprung - 2. Sage

An einer Eiche des Lußhards scharrte vor Zeiten ein Schaf ein kleines steinernes Standbild aus der Erde, welches die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem linken Arme vorstellte. Voll Freude nahm der Schäfer das Bild mit nach Hause, fand es aber des andern Morgens wieder bei dem Baume. Hierin Gottes Fingerzeig erkennend, schnitt er in die Eiche eine Blende und stellte das Bild hinein, welches bald, durch d…</description>
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        <title>Waghäusel&#039;s Ursprung - 1. Sage - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Waghäusel&#039;s Ursprung - 1. Sage

Vor mehreren Jahrhunderten geschah es, daß zwei Ritter im Lußhardwalde sich ein Treffen lieferten. Schon wich die Mannschaft des einen; er selbst lag erschöpft unter einem Baum und rief die seligste Jungfrau um Beistand an. Da hörte er eine wunderbare Stimme, welche aus der Krone des Baumes ihm zurief: »Wage, wage!« Hierdurch mächtig gestärkt, kehrte er in das Treffen zurück und erlangte einen vollständigen…</description>
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        <title>Ermahnung zur Buße</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Ermahnung zur Buße

Im Frühjahr 1842 geschah es zu Wiesenthal, daß zwischen die beiden Meßbuben, als sie zur Wandlung zusammenrückten, eine weiße Frau knieete. Hierüber erschracken dieselben so, daß sie zur Aufhebung nicht schellten, nach welcher das Weib verschwand. Als die Messe aus war, wurden die Knaben wegen des unterlassenen Schellens vom Pfarrer befragt und erzählten ihm, was ihnen begegnet war. Da befahl er ihnen, ihm am andern Ta…</description>
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        <title>Wunderbare Erscheinung bei Kirlach - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Wunderbare Erscheinung bei Kirlach
  Aus der Verhandlung des Amts Filippsburg v. 11. April 1838.
Mondtags den 2. April 1838, mittags um dreiviertel auf zwölf, zeigte sich zwischen Kirlach und Kronau eine wunderbare Erscheinung. Ueber sie hat Steueraufseher Adam Huckele, welcher ihr am nächsten gewesen, beim Amt Filippsburg Folgendes auf Handgelübde ausgesagt.</description>
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        <title>Heiligkeit des Dreifaltigkeitssonntags - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Heiligkeit des Dreifaltigkeitssonntags

Eine Frau zu Kronau nähte am Dreifaltigkeitstag ein Kindshemd und hängte es, als es gewaschen war, zum Trocknen an die Hausthüre. Da kam ein Gewitter, und der Blitz schlug, zur Rache für die Entheiligung des Festtags, in das Hemd und verwandelte es in Asche.</description>
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        <title>Feuriger Mann - angelegt</title>
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Feuriger Mann

Auf der langen Brücke zwischen Bruchsal und Ubstadt kam nachts einem Bauer ein feuriger Mann entgegen, ergriff seine Hand und verbrannte sie, durch einen Druck, so, daß sie abgenommen werden mußte.

Quelle: Bernhard Baader, Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden, Band 1, Verlag der Herder’schen Buchhandlung, Karlsruhe 1851</description>
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Teufelskutsche

Eines Abends um sieben Uhr ging eine Frau, welche nach Heidelsheim wollte, auf der Landstraße zwischen Ubstadt und Bruchsal. Am Galgen kam eine Kutsche hinter ihr her, hielt bei ihr, und der darinsitzende Mann lud sie, während die Thüre aufsprang, zum Einsteigen ein. Nach einigem Zögern setzte sie sich ein, worauf der Schlag von selbst zuging. Der Mann sprach kein Wort, und die Frau gewahrte mit Schrecken, daß er Bocksfüße…</description>
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        <title>Kohlen werden zu Gelde</title>
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Kohlen werden zu Gelde

Eine Magd in Bruchsal, welche nachts waschen sollte, sah, als sie erwachte, auf dem benachbarten Zimmerplatz ein großes Feuer, um welches viel Leute saßen. In der Meinung, dies seien schon die Zimmerleute, und sie habe sich verschlafen, zog sie sich schnell an, lief zu dem Feuer, grüßte die Darumsitzenden mit: Gelobt sei Jesus Christus! nahm eine Schaufel voll Kohlen und eilte damit ins Haus zurück. Dort schüttete …</description>
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        <title>Das geopferte Wachslicht und Brod - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Das geopferte Wachslicht und Brod

Als ein Mann von Bruchsal in einer nahen Erdgrube arbeitete, stürzte dieselbe plötzlich ein. Zum Glück lagerte sich über dem Mann ein großer Stein so, daß er ein festes Dach bildete, worunter jener unverletzt blieb. Nachdem dessen Frau den Einsturz der Grube erfahren, dachte sie gleich, ihr Mann könne darin noch leben, und opferte deßhalb für ihn eine angezündete Wachskerze und einen Leib Brod in die Kir…</description>
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        <title>Geistermesse - angelegt</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Geistermesse

Die Hofkirche zu Bruchsal erscheint zu Zeiten nachts, wo sie verschlossen ist, im Innern glänzend erleuchtet. Bei einer solchen Erhellung schaute der Kirchendiener zum Schlüsselloch hinein und sah am Altare den verstorbenen Fürstbischof von Hutten Messe lesen. Hierüber erschrack er so sehr, daß die Wimper des Auges, mit welchem er hineinblickte, auf immer ganz grau wurde.</description>
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        <title>Die kleine Fürstengruft</title>
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        <description>&lt;&lt;&lt; zurück | Volkssagen aus dem Lande Baden | weiter &gt;&gt;&gt;

Die kleine Fürstengruft

Als in Bruchsal die Peterskirche erbaut werden sollte, fragte der Baumeister den Fürstbischof Schönborn, wie groß die fürstliche Gruft zu machen sei. Der Fürst hieß ihn nach einigen Tagen die Antwort holen, welche dann lautete: die Gruft solle für drei Särge gebaut werden, für mehr sei nicht nöthig. Zu jedermanns Erstaunen wurde sie nun so klein gemacht; allein sie war, wie Schönborn vorhergesagt, groß genug. Unte…</description>
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