text:oberharz251
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Die weiße Frau in Hohegeiß
In Hohegeiß erzählt man viel von der weißen Frau. Sie hat oft auf den Tritten vor den Häusern gewaschen; am Cantorbrunnen wusch sie ein weißes Tuch und trocknete es dort; auch beim Tunnebrunnen stand sie und verfolgte die Leute von dort. Auf einer Kindtaufe in Güllen's Hause stand sie hinter dem Ofen und zeigte ihre langen Zähne; auch hängte sie sich oft an den Druden'schen Zaun und auch auf die Dächer hat sie sich gesetzt (wie die Haulemutter).
Quellen:
- Sagen des Ober-Harzes und der Gegend von Harzburg und Goslar bis zur Grafschaft Hohenstein und bis Nordhausen, gesammelt und mit Anmerkungen herausgegeben von Dr. Heinrich Pröhle., 1853, Brockhaus Leipzig;
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