Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:werra106b

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


<<< zurück | Sagen der mittleren Werra | weiter >>>

Vom Schatz auf dem Rittergut - Von den drei silbernen Leuchtern

Ein anderes Mal kam ein Mädchen oben von der Glasbach. Dies sah, als es eben den Seitenweg nach Steinbach einschlagen wollte, drüben auf dem Rittergut drei prächtige, silberne Leuchter in der Sonne glitzern, ging darauf los, hob einen derselben auf, betrachtete ihn eine Weile kopfschüttelnd und sprach dann verwundert: »Hm! Wer mag die dahingestellt haben?«

Doch kaum waren die Worte über die Lippen, als es zu seinem Entsetzen gewahrte, dass es nun statt des kostbaren Leuchters einen silberfarbigen Pilz in der Hand hielt, die beiden anderen aber spurlos verschwunden waren. Nun erst fiel es ihm ein, dass es auf dem Rittergut war, und da es ihm gruselte, warf es den Pilz weit von sich und machte, dass es davonkam.

Quellen:


sagen/werra106b.1718778870.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)