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sagen:veckenstedt074

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Nicht weit von der Saccasna bei Branitz ist ein Feld, auf welchem man noch heute gern Kohl baut. Stand hier Kohl, so trug es sich oft zu, dass des Nachts eine Heerde Ochsen erschien. Die Ochsen machten sich über den Kohl her und frassen davon die ganze Nacht hindurch. Man suchte sie zwar zu verscheuchen; allein sie waren nicht vom Felde wegzutreiben. Ging man den folgenden Tag zu der Stelle; auf welcher die Ochsen gefressen hatten, so fand es sich, dass von dem Kohl nicht das Geringste fehlte. Branitz

Quelle: Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Leuschner & Lubensky, Graz 1880


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