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sagen:tss3312

<<< | Sagen aus Thüringens Vorzeit, den drei Gleichen, dem Schneekopf und dem thüringischen Henneberg | >>>

Der Stadt Suhl Ursprung und Name

Suhl, diese blühende Gerwerbsstadt, war anfänglich nur ein bloßer Hof, unter der jetzigen Pfarrkirche am Ringbach gelegen, bis sich daselbst das Bergwerk anhob und man Soolquellen fand und Salz daselbst gewann. Von diesen Soolen oder Sulen soll des Ortes Namen entstanden sein; doch wollen andre ihn von den fabelhaften Grafen von Henneberg ableiten, die aus Italien gekommen und sich von der Sule (Säule) genannt. Lange hat man den nachherigen Flecken auf dem Soole geheißen, und später schrieb man zum Unterschied von andern Orten gleichen Namens: Suhl unter der bloßen Loibe oder Läube, einem großen Stück des Thüringer Waldes, etwa vom Schneekopf und Beerberg an bis in die Gegend von Altenberga. Gleichwohl führte Suhl früher in seinem Stadtwappen eine Fußsohle. Suhl war einst die Gewehrkammer für halb Europa, und lieferte nach Spanien, Frankreich, Preußen, Liffland, Polen, der Schweiz, der Republik Venedig, Dänemark, und für das deutsche Reich Wehr und Waffen.

Quellen:


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