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sagen:shkfiwa-iii-12

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Sage vom Göllnitzer Gold

  Otto Jungrichter, Luckauer Heimatkalender 1928

Ein Mann passierte die Straße von Sallgast nach Göllnitz. Er kam erst abends spät zurück. Auf dem Wege ging ihm die Tabakspfeife aus. Um sie wieder anzubrennen, suchte er nach einem Stückchen Holz auf dem Erdboden. Da fand er ein Stückchen Kohle, legte es auf die Tabakspfeife und versuchte sie damit in Brand zu setzen, doch es gelang ihm nicht. Unmutig steckte er die Tabakspfeife mit dem Kohlenstückchen darinnen in die Tasche. Zu Hause angelangt, legte er die Pfeife auf den Tisch. Als er am nächsten Morgen aufstand und die Tabakspfeife von neuem stopfen wollte, sah er zu seinem Schreck ein Goldstück in der Pfeife liegen. Also war über Nacht aus der Kohle ein Goldstück geworden.

Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 1993. Nr. 12


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