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sagen:shkfiwa-ii-24

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Die Kirche in Schilda

  Scharnweber/Jungrichter, „Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreis
Luckau", 1933

In dem Dorfe Schilda, 1½ Meilen westlich von Dobrilugk entfernt, im frühen Mittelalter den Eulenburgs (Yleburg) gehörig, hat die Kirche auf der Nordseite keine Fenster. Als nämlich die Kirche erbaut wurde, meinte der Schulze, da die Sonne nur am Tage scheine und ihr Licht verbreite, brauche man an der Nordwand keine Fenster in das Kirchenschiff einzubauen; denn in der Nacht hielte man keine Kirche, und man könne die Ausgaben sparen. Die Gemeinde folgte diesem weisen Vorschlag, und deshalb hat die Kirche auf der Nordseite keine Fensteröffnungen.

Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 1992. Nr. 24


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