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Die weiße Frau

  Gericke und Mai, Chronik der Stadt Finsterwalde und ihrer Sänger

Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg - damaliger Landesherr und zugleich Besitzer von Finsterwalde - weilte am 26. 08. 1657 in Finsterwalde auf dem Schloß. In diesem Zusammenhang hielt sich bis etwa 1886 bei der Bevölkerung von Finsterwalde und Umgebung folgende angeblich wahre Begebenheit in Erinnerung.

Um das Jahr 1656 herum zeigte sich in den herzoglichen Schlössern von Finsterwalde und Dobrilugk öfters des Nachts eine „weiße Frau“. Das Erscheinen dieser „weißen Frau„ sollte verkünden, das für das Haus Georgs I. (Vater von Christian I.) ein großes Unheil zu erwarten sei. Auch in späteren Zeiten soll hin und wieder die „weiße Frau“ zu sehen gewesen sein, und jedesmal soll auch kurze Zeit darauf ein größeres Unglück die Familie des Schloßbesitzers getroffen haben.

Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 1992. Nr. 12


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