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Die alten Dörfer
Stephan, G. d. Ä., Die Kirchfahrt Betten, 1937
Die Wälder um Lichterfeld bergen sehr viele Geheimnisse, die noch aus der Wenden-Zeit stammen. Die Flurstelle „Die alten Dörfer„ an der Sallgaster Straße mag damals auch von den Wenden bewohnt gewesen sein, die dann gezwungen wurden, ihre alten Sitze aufzugeben und sich der Neuanlage Lichterfelds einzugliedern.
Unsere Großväter wollen am Platze der „alten Dörfer“ noch die Hofstellen erkannt haben, die in Noacks und Scheersch Heide deutlich sichtbar gewesen seien. Wind und Pflanzenwuchs haben alle Spuren der ehemaligen Bewohner verwischt und eingeebnet. Der Pfuhl dort, der am Ende der Siedlung lag, hatte noch vor mehr als 40 Jahren Wasser und wurde erst vor wenigen Jahren vom Besitzer Willi Richter zugefüllt.
Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 1991. Nr. 12
