sagen:shkfiwa-i-05
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Brennendes Gold bei Göllnitz
A. Mäcke, Der Kreis Luckau, 1898
Bei Göllnitz sah ein Mann, als er spät nach Hause kam, seitwärts vom Wege glühende Kohlen glimmen. Da ihm die Pfeife ausgegangen war, ging er hinzu in der Voraussetzung, daf hier Holzhauer Feuer angezündet hätten. Er nahm eine glühende Kohle und legte sie auf den Tabak. Aber die Pfeife brannte nicht. So steckte er achtlos Pfeife und Kohle in seine Tasche. Am nächsten Morgen fand er ein Stück Gold an Stelle der Kohle. Nun wufte er, daß an jener Stelle Gold gebrannt hatte, doch hielt ihn die Furcht zurück, den Ort noch einmal aufzusuchen.
Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 1991. Nr. 5
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