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sagen:sbssur047

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Der Hausdrache in Saupsdorf

  E. Thomas, Langburkersdorf(Sa.), in der Halbmonatszeitschrift "Der Fahrtgesell", 
  Dresden 1926, Heft 7, S.110, Nr. 7.
  

Nu is de Klih-Justen schunn tut. Gutt sei Dank! Nee! Ihr kinnt`s glouben oder ne. Justs hoan an Drachen gehoat. - Die hoan warkl`ch een`n gehoat! - De ahle Just`n hat ne imsinst unger d`r Feieresse gemulken, und Bach-Lobs Kihe hoan ne imsinst keene Milch gegahn und Hilm`s ihre bluttrute. Und Sammelmilch hoat se immer uff`n Bankel an Uf`nluche stihn gehoat. D`r Heinerich, vu d`r Liese d`r Schwastersuhn, hoat ou a woas gesahn gehoat, wie dar mit d`r Marie, senner Frou, ei d`r Nacht aus`n „Gerichte“ vun Boalle heemging. Doa soahk`r, wie iber d`r Steemcht a grusses, feierches Dink ei d`r Luft koam, su grusswie a Koalb. Se blieb`n stiehn und hoan ver Angst bald - na, Ihr wisst schunne, woas. Doas Ding flug ei`s „Gerichte“ ei de Feieresse. doa schien`s `n ne zu geoall`n weil`s ne lange dauerte, doass es mit senn`n Feierschwanze wied`r afierkoam. Dann flutschte`s bei Just`n nei de Esse. Doa blieb`s - No joa! Und wie de Just`n starb`n wullte, alt genug woarsche ja drzu, die ahle Schachtel, doa kunntse ne, eh`se`r ne Mist ungern Kupp gelaht hoatt`n. Die hoan an Drachen gehoat, ihr kinnt`s gloub`n!

Quellen:


sagen/sbssur047.1690207373.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)