sagen:satc139
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Warum die Bewohner von Riethnordhausen ihr Gotteshaus auf den Berg bauten
Mündlich
Die Gemeinde von Riethnordhausen hatte beschlossen, eine Kirche im Dorfe zu bauen. Es wurde Material dazu beigefahren und zu bauen angefangen. Als man eines Morgens zum Bau kam, fand man weder Steine noch sonst etwas. Alles war auf den Kirschberg geschafft worden. Man brachte alles Material wieder an seinen Ort. Da es aber noch mehrmals in der Nacht auf den Kirschberg gebracht wurde, glaubte man, es sei Gottes Wille und baute die Kirche dahin. Die Kirche wird scherzweise die Laterne Thüringens genannt, da man sie weit und breit sieht.
Quellen:
- Dr. August Witzschel: Sagen aus Thüringen. Meersburg und Leipzig 1930
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