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sagen:sagenschwaben384

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Die Tübinger Schlosslinde

Als Herzog Ulrich nach fünfzehnjähriger Verbannung sein Land wiedererobert hatte (1534) und zum ersten Mal Tübingen wieder besuchte, warf er beim Hinaufreiten ins Schloss einen Lindenzweig von seinem Barett. Den hat man in die Erde gesteckt, worauf er zu der noch dastehenden Linde gediehen ist.

Quelle: Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben, gesammelt von Dr. Ernst Meier, Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852


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