sagen:sagenbucherzgebirge719
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Die Grabmäler der Ritter von Theler
Sachsengrün, 1860, S. 20.
In der Kirche von Höckendorf befinden sich unter dem Altare die Erbbegräbnisse der durch den Silberbergbau so reich gewordenen Ritter von Theler. Eine arme hülflose Somnambule, welche im Höckendorfer Pfarrhause längere Zeit Aufnahme gefunden, war in der Nähe des Altars jedes Mal von einer fieberhaften Unruhe ergriffen worden und hatte dann erklärt, dass sie hier nicht bleiben könne, da unter ihren Füßen Metall vorhanden sein müsse. Die Sage geht auch, dass die Edlen von Theler in diesen Grüften in silbernen Särgen ruhen.
Quelle:
- Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler:Sagenbuch des Erzgebirges, Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.
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