sagen:sagenbucherzgebirge629
<<< vorherige Sage | IX. Ortssagen | nächste Sage >>>
Das ehemalige Schloss Bödigen bei Dippoldiswalde
(Rüger, Beiträge zur älteren Geschichte der Stadt Dippoldiswalde, 1863, S. 3. Der Schluss mündlich.)
Es wird erzählt, dass ehemals in der Kommunwaldung von Dippoldiswalde ein Schloss, mit Namen Bödigen oder Bodenichen, gestanden habe. Man sieht von dem Gemäuer keine Spur mehr, nur ein nach dem Berreuther Tale zu gelegener Raum wird der Schlossplatz und ein in der Nähe befindlicher Brunnen der Schlossbrunnen genannt. Auf dem Platze soll eine Braupfanne voll Gold vergraben liegen.
Quelle:
- Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler:Sagenbuch des Erzgebirges, Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.
sagen/sagenbucherzgebirge629.txt · Zuletzt geändert: von 127.0.0.1
