sagen:sagenbucherzgebirge103
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Die tanzenden Geister in der Aue bei Lößnitz
Mitgeteilt von I. G. Müller, Kirchner und Lehrer in Lößnitz.
Die sogenannte hintere Aue, ein Tal von Dreihansen bis Niederlößnitz, war einst mit Wald bewachsen, und in diesem wohnten viele Geister. Der Wald wurde nach und nach gerodet, das Tal urbar gemacht und die Geister vertrieben. Dieselben kommen aber noch in den warmen Sommernächten auf ihre alten Spielplätze und führen ihre munteren Tänze das Tal entlang aus.
Quellen:
- Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler:Sagenbuch des Erzgebirges, Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.
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