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sagen:jahn416

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Der unschuldige Hexenmeister

  Temme, Volkssagen. Nr. 247

In dem Dorfe Bottenhagen, im Kreise Greifswald, lebte einmal ein frommer, kluger Mann, den man für einen Hexenmeister hielt. Er wurde daher an einen Pfahl gebunden, um lebendig verbrannt zu werden. Da sprossen aber auf einmal drei frische, grüne Zweige aus dem Holzpflock heraus, und nun erkannten alle Leute, daß er unschuldig sei, worauf sie ihn am Leben ließen.

Quelle: Volkssagen aus Pommern und Rügen, Ulrich Jahn, Stettin, Verlag von H. Dannenber, 1886


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