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sagen:hsw239

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Die Heeg

In der Gemarkung Gelnhaar bildet die Heeg, ein schmaler Wiesenstreifen, die Grenze gegen Wenings hin. Nach einiger Unterbrechung findet man sie in der Gemarkung Bindsachsen als Herrnheeg wieder, und zwar an der Grenze dieser Gemarkung gegen die von Gelnhaar, von wo sie sich früher zwischen denen beider Orte, namentlich an der Flur Frankenschlag und weiter hin, sodann über den Gebirgsrücken Betten erstreckt und mit der langen Heeg (Waid und Straße gegen Hanau hin) zusammengehangen haben soll, ebenso mit dem Pfahlgraben.

Von ihr erzählt man sich, sie gehe durch die ganze Welt und habe einst sieben Rittern gehört. Diese hätten sie angelegt, um auf ihrem Eigentum zu ihren vielen Gütern kommen zu können. Ais diese Güter später unter die großen Herren, die Fürsten und Grafen verteilt wurden, da habe von den sieben Rittern nur noch einer geleibt und der sei so reich gewesen, dass er nach der Heeg gar nichts mehr gefragt habe.

Quellen:


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