sagen:hsw209
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Der Bonifaziusbrunnen bei Horas
St. Bonifaz betete einst im Wald bei Horas die Tagzeiten und hatte seinen Bischofsstab neben sich in die Erde gestoßen. Es war aber sehr heiß an dem Tag und der Heilige von Beten und Durst so erschöpft, dass er kaum noch Kraft fühlte, sich zu erheben, um zum fernen Fluss zu wanken. Er zog seinen Stab aus der Erde, um sich auf diesem zu stützen, doch da sprang dem Stab ein schöner, frischer Quell nach, der bis heute noch dort quillt.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Hessische Sagen, Leipzig, 1853
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