sagen:hsw066
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Der Haak bei Melbach
Eine Nonne trug jeden Morgen ihren Kehrdreck (Kehricht) an eine Stelle bei Melbach und so ist nach und nach der Köppel, ein kegelartiger Hügel, daraus geworden, welcher der Haak1) heißt. Auf diesem baute sie sich dann ein steinernes Häuschen, von dem noch Mauern dastehen, und lebte darin bis zu ihrem Tod.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Hessische Sagen, Leipzig, 1853
1)
althochdeutsch: Hügel
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