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Der Leipziger Warzenschuster
S. Tilesius, Historia pathol. singularis cutis turpitudinis J. G. Reinhardi, viri annorum LIV. Lps. 1798. 4.
Als ein Wahrzeichen Leipzigs galt auch die ausgestopfte gegerbte Haut eines in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu Leipzig noch lebenden Schuhmachers J. G. Reinhard, dessen Körper an allen Theilen mit seltsamen Balggeschwülsten bedeckt war und der sich deshalb gegen ein Wochengeld bei Lebzeiten dem anatomischen Museum verschrieben hatte.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 390; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)
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