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Der Heuschreckenkönig zu Wurzen

  Vulpius, Merseb. Chronik c. 19. S. 199. 200. 
  Vogel, Leipziger Ann. S. 151.

Im Jahre 1542 im Herbste sind viele Heuschrecken aus Litthauen, Reußen und Polen nach Meißen gekommen, welche wie große Mühlräder in der Luft flogen und den Sonnenschein verhinderten. Am Tage Aegidii sind sie auch nach Wurzen gekommen, wo sie kniehoch gelegen. Hier ist aber ihr König in Größe eines Sperlings an Gestalt, Füßen und Klauen ganz schrecklich anzusehen, gefangen, abgemalt und in Leipzig aufgehoben worden.

Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 313; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)


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