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Der Poltergeist zu Roßwein
S. Knauth a. a. O. Th. VIII. S. 579. sq.
Im Jahre 1649 ist Meister Georg Jahn, Schwertfeger1) zu Roßwein, Tag und Nacht in seinem Hause von einem Poltergeist gequält worden, hat sich deshalb an den Freiberger Superintendenten P. Sperling gewandt und dieser ihn in einem weitläufigen, noch jetzt vorhandenen Schreiben über die Art, wie solcher zu vertreiben, unterrichtet.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 313; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)
1)
Als Schwertfeger (auch Schwerdtfeger) wird heute ein Schmied bezeichnet, der die Endmontage von Schwertern, Degen, Säbeln, Dolchen und ähnlichen Waffen vornimmt. Er setzt Klinge und Gefäß zusammen, schützt sie mit Fett gegen Korrosion und fügt sie in ihre Scheide. Teilweise wurden auch die Messerscheiden vom Schwertfeger gefertigt. Quelle: Wikipedia