sagen:die_weisse_jungfrau_von_goeritz
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Die Sicheljungfrau oder Die weiße Jungfrau von Göritz
Im Göritzer Grunde erscheint immer am Johannistage, und in den zwölf Nächten eine weiße Jungfrau. Sie hat eine Sichel in der Hand, und einen Strohkranz auf dem Haupte; so zieht sie leise über die Felder. In den zwölf Nächten (zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag) ist sie schon manchem erschienen, sie hat aber niemandem etwas zu Leide getan.
Quellen:
- Der Spreewald, E.Kühn's Verlag Cottbus, 1889;
- Gisela Griepentrog, Spreesagen, Verlag Berlin-Brandenburg 2016, Seite 240;
- Aufgespürt und aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten Manfred Kliche im Vetschauer Mitteilungsblatt 05/2019 und 11/2019 sowie 12/2019
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