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sagen:die_drei_schatzgraeber

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Die drei Schatzgräber

  Falkenstein thüring. Chronik I. 219.

Unter der St. Dionysien Kirche, nicht weit von Erfurt, sollte ein großer Schatz liegen, welchen drei Männer miteinander zu heben sich vornahmen, nämlich ein Schmidt, ein Schneider und ein Hirt oder Schäfer. Aber der böse Geist, der den Schatz bewachte, tödtete sie alle dreie.

Ihre Häupter wurden an dem Gesims der Kirche unterm Dache in Stein ausgehauen, nebst einem Hufeisen, einer Scheere und einem Schäferstock oder einer Weinmeisters-Hippe.

Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 431, 1816


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