sagen:deutschemaerchenundsagen372
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Der Mönch zu Dresden
P. C. Hilscher Nachricht von einem gewissen Mönche zu Dresden, welcher sich als eine böse Vorbedeutung jezuweilen soll sehen lassen. Dresden 1729.
Wenn ein Unglück, allermeist aber ein Todesfall, an dem Hofe in Dresden erfolgen sollte, dann pflegte, fürnehmlich auf den Basteien der Stadt ein Mönch mit einem Laternchen in der Hand und seinen Kopf unterm Arme tragend, herum zu gehen zu Jedermanns höchstem Schrecken.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Deutsche Märchen und Sagen, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
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