Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:deutschemaerchenundsagen360

<<< vorherige Sage | Deutsche Märchen und Sagen | nächste Sage >>>

Schwarze Mahr

  Heurnius, de morb. capitis. c. 30.

Ein glaubwürdiger Mann erzählte Folgendes: Als ich noch ein Knabe war, sollte ich in einer Nacht neben einer sehr tugendreichen und frommen Matrone schlafen. Während sie bereits schlummerte, sah ich einen langen schwarzen Mann, der sich über sie auf die Decke zu werfen schien. Am andern Morgen klagte sie, daß die Nachtmahr sie geplagt habe. Ich war, wie gesagt, noch jung und durfte von dem schwarzen Kerl nichts sagen, denn er hatte mir sehr gedroht, wenn ich auch nur das Mindeste davon offenbare.

Quellen:


sagen/deutschemaerchenundsagen360.txt · Zuletzt geändert: von 127.0.0.1