sagen:deutschemaerchenundsagen333
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Geld verwandelt
Delrio disquis. magic. II, XII, fol. 79.
Wenn Faust oder Agrippa auf Reisen waren, so zahlten sie immer in schöner, blanker Münze; aber der dieselbe Empfangende war stets damit betrogen, denn er fand dieselbe nach einigen Tagen in ganz gewöhnliche Dinge verwandelt. So ging es unter andern einer Frau an der Mosel: dieser gab Faust ein Beutelchen, wie sie glaubte, voll Schildthaler, welches sie in ihre Tischlade legte. Als sie dasselbe nach einiger Zeit öffnete, fand sie es gefüllt mit Pferdemist.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Deutsche Märchen und Sagen, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
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