sagen:deutschemaerchenundsagen321
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Die ungetaufte Glocke zu Knechtstein
Joa. Wieri de praestipiis daemonum. Basil. 1577. col. 44.
In den Thurm der Abtei Knechtstein bei Köln hatte man eine ungetaufte Glocke aufgehängt. In der folgenden Nacht kam der Teufel, riß sie heraus und warf sie in einen nahegelegenen Moor. Daselbst hört man sie in der Weihenacht und in den Quatembernachten noch stets läuten.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Deutsche Märchen und Sagen, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
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