sagen:deutschemaerchenundsagen274
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Karls Handzeichen
Mündlich.
Kaiser Karl konnte nicht schreiben, wie man weiß. Wenn er nun etwas unterzeichnen sollte, dann pflegte er seine Hand in Dinte zu tunken, spreizte die Finger weit aus und schlug also auf das Papier, so daß das Zeichen seiner Hand darauf stand. Darum nennt man heutzutage noch eine Unterschrift Handzeichen.
Quellen:
- Johannes Wilhelm Wolf, Deutsche Märchen und Sagen, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
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