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sagen:deutschemaerchenundsagen273

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Karl läßt einen Brunnen graben

  De vrolyke en heerlyke daeden van Keyzer Carel V. S. 36. 

Nach der Eroberung von Goulette hatte Karls (V) Heer groß Gebrech an Wasser. Da ließ Karl einen Brunnen graben und die Soldaten gruben tief und fanden ein schönes Kreuz. Das berichteten sie dem Kaiser und der kam hinzu und nahm das Kreuz mit großer Ehrerbietung aus dem Loche. Kaum hatte er es aber von der Stelle, wo es lag, genommen, da sprang ein klarer Brunn hervor und das ganze Lager labte sich daran. Das Kreuz aber sandte er seiner Kaiserin und hieß ihr, dasselbe zu wahren, als einen allerköstlichsten Schatz.

Quellen:


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