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Wie Bergwerke gefunden wurden - Wieliczka
Die heilige Kunigunde, Gemahlin Boleslaw des Schamhaften, trug den Wunsch, ihr Land, welches an dem unentbehrlichsten Gewürz, dem Salz, gänzlichen Mangel litt, damit gefegnet zu sehen. Sie flehte um dessen Erfüllung Gott inbrünstig an, worauf ihr endlich die Freude zuteilwurde, ihre inbrünstigen Bitten erhört zu sehen. Ein Ring dieser Fürstin nämlich, den sie gelegentlich eines Besuches bei ihrem Vater Bela IV. in Ungarn in einen Brunnen geworfen hatte, wurde durch wunderbare Wege zu Bochnia in einem Salzstück wieder aufgefunden und von ihr als ihr Eigentum erkannt.
Quelle: Friedrich Wrubel, Sammlung bergmännischer Sagen, 1883; www.geisterspiegel.de
