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sagen:780_das_weisse_pferd_zu_loebau

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Das weiße Pferd zu Löbau (Grässe)

  E. Borott, der Löbauer Berg. Löbau 1854. 18. S. 6. 
  Haupt Bd. II. S. 121.

Die Stadt Löbau soll ursprünglich auf dem heute noch sogenannten Löbauer Berge angelegt gewesen sein, was man aus den naheliegenden Steinen und einem großen Steinwalle, der sogenannten Stadtmauer, geschlossen hat, weil aber ein weißes Pferd des Nachts allemal die Baumaterialien vom Berge wieder herabtrug, hat man den Bau auf dem Berge aufgegeben.

Noch heute soll sich aber das Roß in der Nähe des Goldkellers zeigen und wehmüthigen Blickes nach seinen heidnischen Priestern suchen.

Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 172; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)


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