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sagen:659_der_wilde_jaeger_im_roehrholze_bei_oelsnitz

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Der wilde Jäger im Röhrholze bei Oelsnitz

  S. Köhler a. a. O. S. 510.

Im Röhrholze bei Oelsnitz hält sich der wilde Jäger auf; er jagt bis hinein in die Adlermühle und läßt dabei sein Hoho ertönen.

Als zwei Bürger sich einst aus diesem Walde Holz holten, ging im Walde ein großer schwarzer Hund neben ihnen her, der hatte feurige Augen, so groß wie eine Obertasse.

Bei Bobenneukirchen erscheint er auch, als ein starker Mann mit hoher Mütze, hat eine Flinte im Arme und geht mit einem Gefolge von hoch- und kurzbeinigen Hunden über die Wiesen in den Wald des untern Gemeindeberges.

Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 56; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, Version vom 1.8.2018


sagen/659_der_wilde_jaeger_im_roehrholze_bei_oelsnitz.1632120769.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)