sagen:582_der_kaspar_auf_dem_greifenstein
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Der Kaspar auf dem Greifenstein
S. Spieß a. a. O. S. 39
Auf dem Greifenstein bei Geyer läßt sich der Kaspar sehen. Er erscheint in weißer Hose, rothem Fräckel, großen Kanonenstiefeln und Bonapartehut.
Als eines schönen Tages, Nachmittag 4 Uhr, die Arbeiter eines Steinbruches, welcher dem Greifenstein sehr nahe liegt, ihr Brod verzehrten, ruft aus Unmuth einer derselben gegen die Höhe des Felsens: „Komm’, Kaspar, iß mit!“ In demselben Augenblick kommt ein großer Stein vom Felsen herab und fällt gerade neben dem Arbeiter hin.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 523; Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)
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