sagen:309._die_keule_im_gubener_rathause
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Die Keule im Gubener Rathause
Mündlich
Im Treppenflur1) des Gubener Rathauses hängt an der Wand eine Keule. Diese ist angeblich aus der Wurzel einer Weinrebe gefertigt; sie soll früher am Eingang des Crossener Thores angebracht gewesen sein, wo unter ihr die Worte geschrieben standen: „Wer seinen Kindern giebt das Brot und leidet hernach selber Not, den schlägt man mit dieser Keule tot.“
Quelle: Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben, gesammelt und zusammengestellt von Karl Gander, Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894
1)
Volkstümlich: der Flur
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