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Die Waŕawa zwischen Trebendorf und Halbendorf war früher ein Teich, jetzt ist es ein Sumpf1). Darin war im Grunde der Wodernyks. Wie mal Burschen da fischten, fischten sie, es war nachts um 12 Uhr, den Nyx heraus und kriegten ihn bis an's Ufer, weiter aber nicht. Dann liefen sie vor Angst fort. S.
Quelle: Schulenburg, Willibald von: Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte. Berlin: Nicolai, 1882, S. 57-58.