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Pirnaische Annalen bei Hasche, Magazin der sächsischen Geschichte, Bd. VIII, S.397; Gräße, Bd. I, S. 159; M. I, Nr. 11; II, Nr. 605; Flachs, Pirnaer Sagen und Geschichten, 1918, S. 6
Am Fastnachtsdienstage des Jahres 1411 ist eine reiche Bürgersfrau zu Pirna auf allen Gassen mit dem Schlitten herumgefahren; weil nun die Pferde nicht anziehen wollen, hat sie weidlich geflucht, auch den bösen Feind gerufen, der zugleich dagesessen und ihr den Hals umgedreht. Zum steten Gedächtnis ist an diesem Tage eine Messe gehalten worden.
Quellen: