Wenn der Teufel gelangweilt war, konnte er auf die merkwürdigsten Ideen kommen. So wandelte er eines Tages vor sehr langer Zeit durch Calau und sagte zu den Bewohnern: „Ich wette mit euch, dass ich einen Stein, so groß wie ein Pferd vom Calauer Glockenturm bis nach Cottbus auf den Rathausturm werfen kann und die Spitze abschlagen werde!“ Es kamen eiligst alle Bewohner herbei, denn keiner wollte sich dieses Spektakel entgehen lassen. Der Teufel schleppte einen schweren großen Stein die vielen Stufen zum Turm hinauf und warf den Felsbrocken mit aller Kraft in Richtung Cottbus. Die Menschen staunten nicht schlecht, der Stein flog wirklich weiter, als ihre bloßen Augen sehen konnten. Bis zum Rathausturm von Cottbus hatte es der Teufel mit seinem Wurf nicht geschafft, schlug doch der Stein zwischen Sachsendorf und Ströbitz auf. Dort liegt er bis zum heutigenTag und manch ein Wanderer hat sich schon genüsslich drauf ausgeruht.
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