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Kobold im Heegkopf

Der Wald zwischen Hirzenhain und Usenborn, der Heegkopf genannt, wird von einem unverschämten Kobold bewohnt. Er springt unversehens den Leuten auf den Buckel, und sie müssen ihn tragen bis zur Eichbaumwiese. Dort springt er von ihnen. Er sieht schwarz aus, wie ein Geißbock, und hat langes und lollichtes (straff niederhängendes) Haar.

Quelle: Oberhessisches Sagenbuch, Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald; Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873