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Ritter Bruno von der Linden

Auf der Burg Lichtenstein hat zuletzt der Raubritter Bruno von der Linden gewohnt. Den haben die Bauern immerfort verfolgt, sie haben ihn aber niemals fassen können. Wenn sie gedacht haben, der Ritter wäre dorthin geritten, und haben ihn verfolgt, so ist er auf der entgegengesetzten Seite gewesen, denn er hat seinen Pferden die Hufeisen verkehrt unterschlagen lassen. Nur einmal haben ihn die Bauern in die Enge getrieben, da ist er nach den Katzensteinschen Klippen geflohen, sein Pferd hat da den Hals eingestürzt, er ist aber vermöge seines weiten Mantels vom Wind hinübergetragen ins Harzholz.

Quellen: