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Im Gemmikenthal unterm Schulenberg rechts hat sich vor 80 Jahren eine Frau am weißen Wasser in den Gärten hinter den Häusern etwas grünen Kohl gesucht und nicht genug erhalten. Der Mann aber weiß schöne große Plätze zwischen dem Holz, wo grüner Kohl wächst, und geht dorthin ihn zu suchen. Im Suchen richtet er sich einmal auf, da steht vor ihm eine Frau in grüner Kleidung und hat Klötzerschuhe an und weiße baumwollene Strümpfe. Aber gritzgrau hat sie aus dem Gesicht gesehen, sodaß er sich vor ihr gefürchtet hat. Sie aber sagt, er möge sich nicht fürchten und fragt: ob er mit ihr buhlen wolle. Wenn er das thäte, so möge er übers Jahr hier wieder erscheinen, dann solle er eine reichliche Vergeltung erhalten. Er weigert sich aber es zu thun. Da faßt sie ihn bei der Hand, aber ihre Hand ist eiskalt, da zieht er seine Hand zurück. Auf einmal ist sie verschwunden, er aber läßt sein Kohlsuchen und ist voller Schrecken. Dies ist aber eine Verwünschung gewesen und die Person hat von dem Manne dadurch erlöst sein wollen.
Quellen: