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Göritz
Im Göritzer Grunde erscheint immer am Johannistage und in den zwölf Nächten eine weiße Jungfrau. Sie hat eine Sichel in der Hand und einen Strohkranz auf dem Haupte; so zieht sie leise über die Felder. In den zwölf Nächten ist sie schon Manchem erschienen, sie hat aber Niemandem etwas zu Leide gethan.
Quelle: Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Leuschner & Lubensky, Graz 1880