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G. Andrä, Chronol. Nachr. v. d. Bergstadt Annaberg. Schneeberg 1837. 8. S. 77.
Nordöstlich von Geyer zeigt sich an Herbstabenden eine merkwürdige Lufterscheinung oder ein röthlich leuchtendes, beinahe 7 Ellen hohes Irrlicht, das, sobald es sich zu bewegen anfängt, immer kleiner wird, bis es endlich ganz verschwindet, in der dortigen Gegend aber die Staatslaterne von Geyer genannt wird.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 424