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S. Hennenberger S. 157.
Heyligwald ist ein kleines Wäldchen in Samaiten, hart an der Preußischen Grenze, darin standen schöne hohe Birken, darunter auch Kattich oder Wachholderbeerholz1) wächst, welches Holz die Samaiten noch jetzt für heilig halten. Hier durfte man sonst nichts abhauen, damit die Götter, die darin wohnten, nicht verletzt würden, und dies geschah auch dann noch, als die Samaiten längst Christen waren.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 2, Glogau 1868/71