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S. Von Steinen St. VIII. S. 233.
Als in alten Zeiten die zum Hochgerichte Lüdenscheid gehörigen Gebirge noch mit Sträuchern und Gebüschen, die man Hegen oder Hagen zu nennen pflegt, bewachsen waren, baute ein Einsiedler mit Namen Meinhard in denselben eine Kapelle, wohnte bei derselben, nährte sich von den Geschenken derjenigen, welche diese Straße zogen, und da bekam der Ort den Namen Meinhardshagen, aus dem dann später Meinerzhagen geworden ist.
Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau 1868/71, S. 720-721;