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Sagensammlung von M. Rothe, vergl. Fw HKL, Teil 1, 1994 JEH für 1995, Erzählungen der Einwohner von Schönewalde beim Vortrag von M. Rothe
Dem Erzählen nach soll es auf dem Schloßberg von Schönewalde spuken. Die manchmal des Nachts auftauchende weiße Spukgestalt soll zeitweilig einen brennenden Goldschatz bewachen, der auf Schlomichs Berg versteckt sein soll. Gerade das „Brennende Gold“ wird als Schatz von Luttgen vermutet. Es wird vermutet, daß dieser Goldschatz von den Luttgen als Dankesleistung für einen ausgeliehenen Kuchenschieber dicht an der Oberfläche des alten Siedlungsplatzes, nämlich der Burgstelle, abgelegt wurde.
Das ganze Gerede kommt daher, daß schon einmal vor mehr als hundert Jahren von dieser Burgstelle eine goldene Doppeldraht-Goldspirale in der Stärke eines Fingerringes aufgefunden wurde. Und dann soll es noch einen zweiten Goldfund in Schönewalde gegeben haben, und zwar einige Münzen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, ob aber auch Goldmünzen dabei waren ist leider nicht überliefert. Aber dieser Fund soll aus dem Ort selbst sein.
Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 2022. Nr. 18