<<< zurück | Brennendes Gold | weiter >>>

Der Schatz vom Buchbornberg

  Sagensammlung von M. Rothe,
  vergl. auch Fw HKL T1. H.6, 1992

In der Nähe von Schönborn hatte es früher einmal eine Wendensiedlung gegeben. Dort wohnten kleine Erdmännchen, die Luttchen. Das besagt u. a. folgendes:

„Es hat früher einmal Scherbenfunde und kleine Tongefäße dort am Buchbornberg gegeben. Dann ist noch eine Wasserstelle da, die den Menschen früher als Wasserentnahmestelle diente, Buchborn oder Buchbornquelle genannt.“ Und dann ist da noch die Aussage der Muhme Kümmel aus dem Armenhaus, die immer wieder erzählte: „5 Schüsseln Gold sind auf dem Buchbornberg vergraben!“ Das war der Schatz der ehemaligen Wendensiedlung, der sicher vor einer möglichen Zerstörung ihrer einstigen Wohnstätte versteckt wurde, bevor Sie in die benachbarte Wendensiedlung Dobraluh zogen.

Es wurde schon oft dort gegraben, aber der Schatz konnte bisher noch von keinem gehoben werden. Dabei sollen dann die Braunkohlenfunde gemacht worden sein. Von 1847 bis 1908 arbeitete dort die Grube „Pauline“.

Quelle: Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde 2022. Nr. 11