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Gold brennt zu Göllnitz

  Gander, die Sagen der Niederlausitz

Bei Göllnitz sah ein Mann, als er spät nach Hause kam, seitwärts vom Wege glühende Kohlen glimmen; da ihm die Pfeife ausgegangen war, ging er hinzu in der Voraussetzung, daß hier Holzhauer Feuer angezündet hätten. Er nahm eine Kohle und legte sie auf den Tabak. Am nächsten Morgen fand er ein Stück Gold an Stelle der Kohle. Nun wußte er, daß an jener Stelle Geld gebrannt hatte, doch hielt ihn die Furcht zurück, den Ort noch einmal aufzusuchen.

Quelle: A. Mäcke, Der Kreis Luckau - Geographisches, Geschichtliches, Sagen, Kulturhistorisches, Kirchhain N.-L. Druck und Verlag von Max Schmersow, 1898, Seite 45, Nr. 7