Eine Viertelstunde westlich vom Herthasee, unmittelbar neben dem Fußsteige, welcher von dort nach dem Dorf Hagen führt, liegt ein geöffnetes Steinkistengrab, welches von den Bewohnern Jasmunds der Pfennigkasten1) genannt wird und mit dem benachbarten Heiligtum der Hertha in Verbindung gebracht wird. Man erzählt nämlich, daß der Priester das der Göttin Hertha gespendete Opfergeld hierher gebracht und in der Steinkiste verwahrt habe.
Quelle: Mündlich und Grümbke: Darstellungen von der Insel und dem Fürstentume Rügen. Berlin 1819. 11 S 232 f; Homepage des Vereins der Freunde und Förderer des Nationalparkes Jasmund e.V